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Revision TM Schaltkartmotor
12.02.2011, 17:06
Beitrag #1
Revision TM Schaltkartmotor
Hallo,

nach wieviel Betriebsstunden muss ein TM K9B oder K9C revidiert werden ? Was muss dann revidiert werden und wie teuer ist jeweils eine Revision ?

mfg
DJ1312
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12.02.2011, 17:37
Beitrag #2
RE: Revision TM Schaltkartmotor
Alle 6-8 Stunden im Hobbybereich einen neuen Kolben. Wenn du den Motor schonst evtl. auch 10 Stunden.
Alle 20 Stunden Kolben, Pleuel, Simmerringe, Dichtungen und Lager.
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12.02.2011, 17:38
Beitrag #3
RE: Revision TM Schaltkartmotor
Was kostet dann die Revision nach 10 Stunden und was die nach 20 stunden ?

mfg
DJ1312
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12.02.2011, 18:00
Beitrag #4
RE: Revision TM Schaltkartmotor
Also wenn nur der Kolben neu muss dann ca. 60-80 Euro für den Kolben. Honen muss man den Zylinder ja nicht, ist ja Nikasilbeschichtet.

Die Revision kostet Materialien + Arbeit ca. 450-550 Euro. Kann das aber nicht so genau sagen.
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12.02.2011, 18:02 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.02.2011 18:03 von DJ1312.)
Beitrag #5
RE: Revision TM Schaltkartmotor
Dann kann ich ja kolben wechseln auch selber machen (wenn der nicht gehont werden muss), habe technisches Geschick, bin Industriemechaniker. Oder doch besser machen lassen ?

mfg
DJ1312
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12.02.2011, 18:07
Beitrag #6
RE: Revision TM Schaltkartmotor
Hallo

Kolbenwechsel ist keine Hexerrei, machen wir auch zwischendurch auf der Bahn.

Wenn du das aber noch nie gemacht hast würde ich das nicht mal eben selbst machen.

Lass dir da lieber erstmal helfen und alles erklären, oder im zweifel halt doch machen lassen.

Hier wird auch niemand sagen: "Klar, kein Thema, kannst du schnell selbst machen"

Am Ende ist das Geheule gross.

Grüsse,
Ralf

Ich heiße wicket und bin seit dem 16.05.2009 hier registriert.
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12.02.2011, 18:58
Beitrag #7
RE: Revision TM Schaltkartmotor
Also ich sage mal so. Du kannst das schon selber machen, das wird kein Problem sein. Lass dir das aber von einem an der Bahn oder von einem Händler erklären.
Ich habs selber noch nicht gemacht, da ich meinen Motor noch nicht gefahren bin. Ich mache mir nur Sorgen wie das mit Clips einsetzen und ausbauen ist. Ansonsten ist der Rest ja kein Hexenwerk.
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12.02.2011, 22:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.02.2011 22:50 von guruoli.)
Beitrag #8
RE: Revision TM Schaltkartmotor
@DJ1312

den kolben könnte grundsätzlich auch meine frau nach kurzer erklärung problemlos wechseln Icon_razz

die kosten einer revision hängen eben immer davon ab was gemacht werden soll oder eben auch gemacht werden muss..

ich habe ein problem wenn gesagt wird, wer hobby fährt kann den kolben länger fahren.
es ist doch ganz einfach so, wer rennen fährt braucht das letzte hundertstel, und geht zb. vom gemisch und vergasereinstellung eher an die grenzen, doch nach "geht wie sau" kommt immer "geht fest".
der kolben würde bei einem gewissen leistungsverlust sicherlich ebenfalls die 6std. halten.

ich kalkuliere einen kolben mittlerweile mit 10-12std, und nach dem zweiten kolben und ca.20-25std mache ich den motor untenrum komplett neu mit kurbelwellenlagern und unterem pleuellager.
es ist auch absoluter quatsch zu sagen, ein pleul muss getauscht werden weil es 50std. hat, ein pleuel wird getauscht wenn es unrund wird oder deutlich übers maß kommt,vorher ist das unnötig, aussage eines fachmannes mit richtig ahnung...

wenn du industriemechaniker bist, dann ist ein schaltkartmotor für dich kein problem, ich gehe sogar so weit zu sagen, den kannst du komplett selber machen, wenn du in der firma eine presse zum ein und auspressen des hubzapfens hast.dann musst du die kurbelwelle natürlich wieder ausrichten.
allerdings presst die dir auch jeder karthändler gern für ein paar euro
wenn du dort die teile erwirbst.

für den k9b brauchst du eigentlich nur den abzieher für den rotor der zündung, einen schlagschrauber für kupplung und kurbelwelle...
ansonsten geht es mit ganz normalen werkzeug...
um am ende die zündung einzustellen solltest du dir eine alte zünkerze nehmen und daraus eine aufname für eine tiefenmessuhr machen.

wenn du das mal machen willst, dann schreibe mir eine pn und wir telefonieren mal, dann werde ich dir die genauen daten sagen.

einen k9b zu zerlegen dauert allerhöchstens 1stunde...
dann die gehäusehälften entfetten damit unser haus nicht tage nach
öl stink, weil ich im keller einen backofen habe um die gehäusehälften auf ca. 100-150grad zu erhitzen.....
dann sind die lager auch ruckzuck getauscht...
kurbelwelle presse ich immer zu hause auseinander, aber in der firma haben wir eine vorrichtung zum ausrichen.
und da hat mein kumpel wolfgang mittlerweile richtig übung, darf also immer er machenIcon_smile
immer VOR dem auseinanderpressen nachmessen wie breit die kurbelwelle ist, normal wird der k9b auf 50.5mm gepresst. sind es aber nur 50.4mm und er hat vor dem auseinanderbauen nicht zuviel spiel, dann presse ich auch wieder auf das alte maß.

du brauchst also zb. von keep racing 2 stück koyo-lager 6205 für knapp 5euro das stück, und dann die zwei simmerringe.
hubzapfen für 15euro und unteres pleuellager um die 45euro plus anlaufscheiben...
dann kolben plus bolzen und pleuellager

wenn also nichts dramatisches ist, dann liegst du nun bei knapp 200euro, kann man ja nicht maulen...

zylinder musst du IMMER messen bevor du einen neuen kolben einbaust, und den kolben solltest du auch immer zur kontrolle messen, der k9b braucht 0.07mm einbauspiel....

wenn der motor nicht süfft genügt es eigentlich immer nur die simmerringe der kurbelwelle zu tauschen, die sind aber pflicht...

vorzündung beim k9b sind 1.6mm und quetschkante stelle ich immer auf 1.1mm ein. klar kannst du auch auslitern, aber wenn alles original ist passt das schon...

ein blick aufs getriebe ist natürlich plicht, ebenso auf alles andere wie membranen usw.

wenn man ein paar sachen beachtet alles kein problem...

hier mal zum verständniss....

http://www.motoriseven.it/index.php?opti...Itemid=438

gruss, oli

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern !!
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